IT-Notfall Phishing

Verdächtige E-Mail im Postfach – echt oder Phishing?

Wir kennen das Problem. Mit vier einfachen Prüfschritten haben Sie in rund zwei Minuten Klarheit. Laden Sie unsere kostenlose Anleitung herunter oder buchen Sie direkt einen Termin.

  • Die E-Mail fordert Sie auf, sofort zu handeln (Konto gesperrt, Frist läuft)
  • Die Absenderadresse sieht fast echt aus, hat aber ein Wort zu viel
  • Ein Link oder Anhang soll geöffnet werden ("Rechnung prüfen", "Login aktualisieren")
  • Die Anrede ist unpersönlich ("Sehr geehrter Kunde") statt mit Ihrem Namen

Schritt 1 von 4

Was ist das genaue Problem?

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E-Mail droht mit Kontosperre oder einer knappen Frist

Absenderadresse ähnelt der echten, ist aber nicht dieselbe

Sie haben auf einen Link geklickt und Daten eingegeben

Unbekannte Buchungen oder Abbuchungen auf dem Konto

So lösen Sie das Problem selbst

Diese fünf Schritte klären in rund zwei Minuten, ob eine E-Mail echt ist.
Gehen Sie der Reihe nach vor. Sind Sie bereits hereingefallen, ist ein IT-Profi gefragt.

1

Nicht klicken, nicht antworten, keine Bilder laden

Öffnen Sie keine Anhänge und keine Links in der verdächtigen E-Mail. Antworten Sie nicht: Selbst ein "Stopp" bestätigt dem Absender, dass Ihre Adresse aktiv gelesen wird. Laden Sie auch keine Bilder nach, das ist ebenfalls eine Rückmeldung an den Absender.

Solange Sie nichts angeklickt haben, ist im Regelfall nichts passiert. Eine Phishing-Mail allein im Postfach richtet keinen Schaden an.
2

Absender und Link prüfen

Lassen Sie sich die vollständige Absenderadresse anzeigen, nicht nur den angezeigten Namen; am Smartphone tippen Sie dafür auf den Namen. Fahren Sie mit der Maus über den Link, ohne zu klicken – unten links im Fenster sehen Sie das echte Ziel. Den angezeigten Namen können Betrüger frei wählen, die Domain dahinter nicht: Sie sieht der echten nur ähnlich, meist mit einem Zusatz wie "-service" oder "-kundenportal".

3

E-Mail als Phishing melden

In Outlook oder Gmail markieren Sie die Nachricht und wählen "Junk" → "Phishing melden". In Apple Mail genügt "Als Junk markieren". Damit lernt der Filter mit, und die nächste Mail derselben Masche landet gar nicht mehr im Posteingang.

4

Im Zweifel offiziell verifizieren

Öffnen Sie einen neuen Browser-Tab und tippen Sie die Adresse Ihrer Bank oder des Anbieters selbst ein. Verwenden Sie nie die Links aus der Mail, die führen oft zu täuschend echten Fake-Seiten. Wenn Sie anrufen: nur die offizielle Nummer von der Website oder von der Rückseite Ihrer Bankkarte, nie die Nummer aus der E-Mail.

Suchen Sie die Telefonnummer am besten auf einem anderen Gerät, etwa dem Handy – falls Ihr Rechner bereits manipuliert wurde.
5

Wenn Sie bereits geklickt haben

Haben Sie Zugangsdaten eingegeben oder gezahlt, zählt jede Stunde. Ändern Sie zuerst das Passwort des betroffenen Kontos, danach überall dort, wo Sie dasselbe verwendet haben – das E-Mail-Konto zuerst, weil sich darüber alle anderen zurücksetzen lassen. Lassen Sie betroffene Karten und Konten sperren und melden Sie sich bei uns. Sind personenbezogene Daten abgeflossen, bleiben in der Regel nur 72 Stunden für die Meldung an die Datenschutzbehörde.

Wann Sie sofort handeln sollten

  • Sie haben Zugangsdaten, Kreditkarten- oder Bankdaten eingegeben
  • Sie haben Geld überwiesen oder eine "Rechnung" bezahlt
  • Auf Ihrem Konto stehen unbekannte Buchungen
  • Ein Anhang aus der verdächtigen E-Mail wurde geöffnet
  • Kunden oder Kollegen erhalten Nachrichten in Ihrem Namen
Termin anfragen

Alle Schritte als PDF

Die vollständige Anleitung enthält alle Prüfschritte, Erkennungsmerkmale und Lösungen übersichtlich zusammengefasst. Ideal zum Ausdrucken oder für den nächsten Notfall.

  • 1Phishing erkennen: die typischen Merkmale
  • 2Sofortmaßnahmen bei einer verdächtigen E-Mail
  • 3Absender und Links sicher prüfen
  • 4E-Mail richtig melden (Outlook, Gmail, Apple Mail)
  • 5Wann es kritisch wird (Daten eingegeben, Geld überwiesen)
  • 6Vorbeugen: 2FA, Passwort-Manager, E-Mail-Security

Anleitung herunterladen

Die vollständige Anleitung steht kostenlos auf Mitaris, unserer Kunden-Community, zum Download bereit.

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Problem in 30 Minuten lösen

Sie schildern uns kurz, was passiert ist. Wir sehen uns die E-Mail an und prüfen bei Bedarf per Fernzugriff Ihr System. In den meisten Fällen haben Sie noch am selben Tag Klarheit und wissen, was zu tun ist.

  • Erstgespräch und Diagnose kostenlos
  • Fernzugriff in der Regel innerhalb von 30 Minuten
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